Melanchthonschülerinnen und -schüler nahmen am Bundesumweltwettbewerb 2020 teil

Der Jugend-forscht-Kurs der Jahrgangsstufe 10 der Melanchthon-Schule Steinatal nahm dieses Jahr am Bundesumweltwettbewerb teil. Mit dem Motto „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ rückten in der Wettbewerbsrunde die Themenbereiche Gesellschaft, Nachhaltigkeit und Umwelt in den Fokus.

Auf dem Foto abgebildet (von links nach rechts und von vorne nach hinten):

Hanna Elisabeth Vogel, Charlotte Bickert, Dorian Peppler, Jennifer Jöckel, Elias-Maximilian Krabbenhöft, Tim Wagner, Fiona Heer, Frau J. Dirlam, Nicolas Klippert, Hannes Klippert, Philipp Bernhardt - nicht abgebildet sind: Mathieu Lucien Corsham, Anne Sophie Schneider, Nias Lino Rommeis, Leo Orth, Miriam Amelie Fulda

Hintergrund/Anforderungen des Bundesumweltwettbewerbs

An dem jährlich stattfindenden Wettbewerb können Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 20 Jahren teilnehmen. Im Zentrum des bundesweiten Wettbewerbs steht die Aufgabe, Hintergründe und Ursachen von Problemen im Bereich Nachhaltigkeit und Umwelt sowie deren Zusammenhänge zu erfassen und Lösungsansätze zu finden.

Die Projekte der Schülergruppen

Dieser Wettbewerbsgedanke weckte das Interesse des Jungendforscht-Kurses des Jahrgangs 10. Unter der Leitung von Frau Dirlam erarbeite der Kurs insgesamt vier Nachhaltigkeitsprojekte. Über einen Zeitraum von mehreren Wochen wurden Projektideen gesammelt, Projektskizzen konzipiert sowie praktische Arbeiten durchgeführt.

Durch die besondere Lage der Melanchthon-Schule, die von Wald und Wiese umgegeben ist, war es den Schülerinnen und Schüler ein besonderes Anliegen, sich für den Erhalt der Lebensräume zahlreicher Lebewesen sowie den Schutz der natürlichen Umwelt einzusetzen. Diese Ansätze formten folglich die Kerngedanken der vier Projektvorhaben: 

Die Forschergruppe mit dem Themenschwerpunkt „Mikroplastik“ (N. Rommeis, L. Orth, N. Klippert, H. Klippert) untersuchte verschiedene Hygieneprodukte auf Mikroplastikspuren. Im Zentrum stand die Frage, wie Mikroplastik in unsere Umwelt gelangt, welchen Schaden Plastik anrichten und wie der Konsum reduziert werden kann.

Die zweite Gruppe (P. Bernhardt, C. Bickert, M. Fulda, E-M. Krabbenhöft, A. Schneider, H. Vogel, T. Wagner, F. Heer) ging der Frage nach, wie schädlich Palmöl für Mensch und Umwelt ist, in welchen Lebensmitteln Palmöl verarbeitet wird und welche Alternativprodukte es gibt.

Ein drittes Projekt (M. Corsham) stellte sich die Frage, ob mit Hilfe eines Wasserpest-Katalysators die CO2-Belastung reduziert und somit die Umwelt geschützt werden könne.

Der vierte Wettbewerbsbeitrag (J. Jöckel, D. Peppler) untersuchte die Zusammensetzung verschiedener Waschmittel.  Diese Forschergruppe ersetzte in mehreren praktischen Vorhaben verschiedene - in Waschmittel enthaltende - Stoffe durch umweltfreundlichere.

In der Reflexionsphase der Projekte wurde deutlich, was dem Kurs besonders viel Freude bereitet hat: Sie sind sich einig, dass die Eigenständigkeit sowie das praktische Arbeiten und direkte Verknüpfen von Theorie und Praxis besonders spannend und lehrreich waren.

Eine Schülerin betonte: „Es war einfach toll, dass wir uns selbst aussuchen konnten, an welchem Nachhaltigkeitsthema wir forschen wollen.“ „Es war ein gutes Gefühl, in einem kleinen Forscherteam gemeinsam an einem Thema zu arbeiten – wir entwickelten einen richtigen Forscherdrang“, fügte ein Mitschüler hinzu.

Die Projektvorhaben waren ein voller Erfolg, denn sie wurden mit Urkunden ausgezeichnet. Das Projekt Waschmittelherstellung bekam aufgrund herausragender Leistungen eine Anerkennungsurkunde und einen Wertgutschein.

„Die Zeit bleibt uns auf jeden Fall in positiver Erinnerung“, hob der Kurs einstimmig hervor.

Julia Dirlam