Der Blick auf vergangene Kriege macht deutlich: Kriege konnten Konflikte nie dauerhaft lösen. Dennoch gibt es auch heute noch Kriege und der Wunsch nach einer friedlichen Welt scheint in unseren Tagen nötiger denn je.

Am 1. September fand anlässlich des Antikriegstages eine Gedenkveranstaltung des DGB in Kooperation mit der Gedenkstätte und Museum Trutzhain auf der Mahn- und Gedenkstätte Waldfriedhof statt. Die Ansprache hielt der Leiter der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain in Sachsen, Herr Dr. Jens Nagel. Mitgestaltet wurde die Veranstaltung von Mitgliedern der Melanchthon-Schule. Für den musikalischen Rahmen sorgte unser Musiklehrer Herr Fiebig. Sein Klarinettenspiel war eindrücklich und sehr ergreifend. Die Schülerinnen Mathilda Forst und Polly Niedzielski trugen Gedichte gegen den Krieg vor. Das letzte Gedicht – geschrieben von der 11jährigen Irvana, die den Krieg im ehemaligen Jugoslawien miterlebte, – war ein eindringlicher Appell, die Waffen niederzulegen – für ein Lächeln im Gesicht des Kindes. Nach der Veranstaltung legten die Teilnehmer an den Gräbern der sowjetischen Kriegsgefangenen – stellvertretend für alle Opfer der Kriege – Blumen nieder.